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Aktuelle Informationen


Schulabschlusslehrgänge besuchen die KZ-Gedenkstätte in Hamburg- amburgHNeuengamme

25 junge Erwachsene, eine Kursleitende und die Fachbereichsleiterin Grundbildung/Schulabschlüsse sind am 03.09.2018 von 10-13 Uhr in der KZ-Gedenkstätte gewesen und haben eine Führung über das weitläufige Gelände und einige der Gebäude erhalten.

Mit dem HVV fuhren sie aus Buchholz und Winsen in die Gedenkstätte, die im Bezirk Bergedorf im ländlichen Teil Hamburgs liegt.

Die Betreuerin bat zu Beginn die Gruppe an die Stelle, an der die Häftlinge angekommen sind. Als Zeichen für die Waggons, in der die Transporte stattfanden, steht ein Originalviehwaggon aus den 1930er Jahren an der Ankunftstelle.

Bis zu 80 Personen wurden in einen Waggon gepfercht.

Von dort aus führte die Betreuerin die Gruppe zu der Stelle, an der sich das Krematorium befand. Wurden zu Beginn der Lagerzeit 1938/1939 noch alle Verstorbenen von Bergedorfer Bestattungsunternehmen abgeholt und beerdigt, war das später aufgrund der hohen Anzahl der Toten zu aufwändig für die Lagerleitung. Ein eigenes Krematorium wurde errichtet. Das Krematorium ist nur noch in seinen Umrissen erkennbar.

Neuengamme 1                     

Vom Krematorium aus ist es nur ein kleines Stück bis zur Arrestzelle, von der noch die ursprünglichen Fundamente vorhanden sind.

Hier erfuhren die Teilnehmenden, in welchem Maße Bestrafungen erfolgten, wie schwierig bis unmöglich es für die Häftlinge war, sich richtig zu verhalten und wie die Arrestzellen für Machtmissbrauch genutzt wurden.

 

Nach der Arrestzelle, an der viele ihre Nelken niederlegten, ging die Führung weiter in das Ausstellungsgebäude, das noch aus der Lagerzeit erhalten ist.

Hier gibt es in verschiedenen Bereichen Überblicke u.a. über

  • Schlaf- und Waschräume
  • Biographien der Häftlinge
  • Lageraufbau
  • Kultur und Widerstand
  • Tod
  • Lagerauflösung u.v.a.m

Jede/r Teilnehmende/r soll den Namen, das Geburtsdatum und das Heimatland eines Häftlings herausfinden und nachher in der Gruppe benennen.

Am Modell wurde die Weitläufigkeit des Geländes erläutert; ebenso die verschiedenen Funktionen des Konzentrationslagers (Unterbringung, Bunker, Appellplatz, Krematorium, Klinkerwerk, SS-Garagen etc.)

 

Menschen aus Deutschland, Holland, Dänemark, Polen, Tschechien, der Sowjetunion und auch Griechenland, der Ukraine und Frankreich waren dort interniert.

In einer Cafeteria, die von den Elbewerkstätten betrieben werden, konnten alle Teilnehmenden eine Pause machen.

Im Anschluss daran verließ die Gruppe wieder das Ausstellungsgebäude und sah sich das Klinkerwerk an, in der Ziegelsteine hergestellt wurden. Diese benötigte die Stadt Hamburg dringend zum Bau ihrer neuen repräsentativen Gebäude an den Landungsbrücken. Aufgrund des Krieges wurden diese Gebäude nicht erstellt.

Original aus der Lagerzeit vorhanden sind die SS-Garagen, in der die SS-Leute ihren Fuhrpark unterstellten. Hier ist seit kurzem eine Ausstellung über die Menschen zu sehen, die als Lagerleitung und Aufseher tätig waren. Der Fokus liegt hier auf den Tätern und nicht auf den Opfern.

 

Alle Teilnehmenden konnten einen Eindruck über die Größe, Gewalt und die Vernichtungsstruktur gewinnen, die dieses größte Konzentrationslager in Norddeutschland beinhaltete.

Am Mahnmal wurden einige Blumen niedergelegt als Zeichen der Trauer und Erinnerung.

Angesprochen auf ihren Eindruck sagten die Teilnehmenden

  • Es ist so traurig.
  • Das ist heftig, was die Deutschen gemacht haben.
  • Ich bin sehr interessiert; ich gehe mit meiner Familie noch einmal hierhin.
  • In meiner Schulzeit waren wir die einzige Klasse, die keine Gedenkstätte besucht hat. Es ist gut, dass ich das jetzt nachhole.

Der Präventionsrat Seevetal e.V. unterstütze die Fahrt mit einer großzügigen Spende! Vielen Dank dafür.

Eine nächste Exkursion geht im November in den Bundestag nach Berlin.

Portugiesisch Grundstufe A1.1

Für Teilnehmende ohne oder mit sehr geringen Vorkenntnissen

Der Kurs beginnt am Dienstag, 16.10.2018 in Maschen und findet an 13 Abenden jeweils von 18.00 - 19.30 Uhr statt.

zu den Kursdaten

Offenes Atelier - Drehen an der Töpferscheibe

für Fortgeschrittene

Aus dem selbstgedrehten Becher Tee trinken? Aus der Schüssel Salat essen?...davor liegt der Weg, die Kunst des Drehens!

Ein Kurs findet mittwochs statt und startet am 26.09.18. Ein weiterer Kurs findet donnerstags, ab 27.09.18 jeweils von 18:15 - 21:15 Uhr bei der Kreisvolkshochschule in Maschen statt.

Zu den Kursdaten.

Angehende Realschüler*innen der KVHS besuchen das Dialoghaus in der Hamburger Speicherstadt

Am 23.8. haben 17 Teilnehmende, eine Kursleiterin und die Fachbereichsleiterin der Realschullehrgänge der KVHS Landkreis Harburg in der Hamburger Speicherstadt die Ausstellung Dialog im Stillen besucht.

Alle zusammen Benny SchreckmimikKlein

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Programmheft Herbst / Winter

Das Programmheft Herbst/Winter 2018 erscheint am 09. August.

Bereits jetzt sind die Kurse hier auf der Website aktualisiert und buchbar.

Viel Spaß mit dem neuen Kursangebot wünscht Ihr Team der KVHS Landkreis Harburg.